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"Titanic" Prolog



"Titanic" Fiktion
KLAPPENTEXT

Die arme und mittellose Carolyn Mollard muss zusammen mit ihrem kleineren Bruder Lloyd Mollard und ihrem Vater Edward Mollard an Bord der Titanic gehen, um aus einer prekären Lage in England zu fliehen: Er ist Drogendealer. Zuletzt wurde seine Frau ermordet, als er eine große Lieferung an Koks nicht übergab. Carolyns Vater beschließt, zusammen mit ihr und Lloyd mittels der Titanic nach Amerika zu gelangen um sich Rache zu schwören. Doch Carolyn hält nichts von der ewigen Flucht und Geheimniskrämerei in ihrem Leben und stellt sich bald ihrem Vater entgegen...

Die Gebrüder Giacomo und Emanuele Ceccarelli sind jung und wohlhabend. Ihre Eltern, welche verstorben sind, haben ihnen ein großes Vermögen vererbt. Dieses Geld soll den Brüdern ein exzellentes Studium in den USA ermöglichen. Während Giacomo sich allerdings stillschweigend sein altes Leben in England wieder herbei wünscht, und sich deshalb sehr schwer tut, hat Emanuele schon bald das Gröbste überwunden. Emanuele versucht an Giacomos Vernunft zu appellieren, allerdings geht dieser auf einen gefährlichen Pakt mit dem einem älteren Mann ein. Dies könnte Giacomo das Leben kosten, den er gerät ins Visier von einer gefährlichen Frau...

Chloé Marchand ist Anhängerin eines französischen Kartells, welches weltweit Aufmerksamkeit mit Auftragsmord und Drogenhandel erlangte. Sie wurde beauftragt einen Mann zu beschatten, welcher vor Kurzem einem Abkommen mit dem Kartell nicht nachkam. Diese Beschattung führt sie auf die Titanic. Sie erstattet per Funk weiterhin Bericht zu ihrem Vorgesetzten Mathéo, als sie von ihm aufgefordert wird, diese Reise nach Amerika anzutreten. Als sie etwas entdeckt, was unter Umständen das gesamte Kartell auffliegen lassen könnte, musste sie sich entscheiden: begeht sie einen Mord und opfert sich damit selber?

Familie Mollard, Gebrüder Ceccarelli und die junge Chloé: sechs Schicksale, die sich im Laufe der Jungfernfahrt des größten Passagierdampfers der damaligen Welt entscheiden. Es geht um neue Liebe, alte Bekanntschaft und der Beginn eines neuen Lebens
... und all diese Personen müssen sich ebenfalls mit dem Schicksal der Titanic arrangieren. Überleben es alle?

Prolog


Es ist der sonnige Morgen des 10 Aprils 1912 in Southampton. In der alten Bar "Modricks Dirty Water" im Hafen war auffallend viel los. Oftmals wurde die Bar nur vom Abschaum Southhamptons besucht, heute aber war ein besonderer Tag. Heute legte die Titanic zu ihrer Jungfernfahrt am Hafen nach Amerika ab. Die Bar war voll mit den glücklichen Passagieren der Titanic, welche sich ein neues Leben in den USA versprachen. Unter ihnen auch die arme Familie Mollard. Der Vater Edward Mollard saß zusammen mit seinem Kindern Carolyn und Lloyd an einem Wandtisch mit Ausblick zum Schiff. Es herrschte eine angespannte Stille, denn Carolyn, Edwards Tochter, war verärgert. Lloyd, der jüngere Bruder Carolyns und Edwards Sohn, war generell ein sehr ruhiger Mensch. Edward war sehr nervös und gereizt. Sein Blick kreuzte sich mit dem ihrer Tocher. Sie blickte ihn scharf an. "Carolyn, mein Schatz. Ist alles in Ordnung? Wir sind bald..." - "... in Amerika?" unterbrach sie ihn abrupt. "Und was, lieber Papa, erhoffst du dir davon? Ein besseres Leben als hier? Ich glaube, dir ist nicht bewusst, dass wir es dort genauso wenig wie hier schaffen werden. Ganz ohne Geld und Perspektiven!" Edward kratzte sich am Hinterkopf und bemühte sich eines Lächelns. ,,Aber Carolyn. Du weisst doch, was wir bei uns haben. Das hilft uns bestimmt zu einem Startkapital von 10000 Dollar." Carolyns Blick hingegen wurde noch wütender. "An die 10 Kilogramm Kokain sind keine Perspektiven. Was ist, wenn wir erwischt werden? Durch eine Razzia oder von deinem ehemaligen Geschäftspartnern? Das französische Kartell ist gefährlich. Sie schrecken auch nicht vor einem Mord zurück!" Und wieder trat Stille zwischen den Beiden ein. ,,Und die Tickets für das Schiff? Als ob ich es nicht wüsste, aber wie hast du die bitte erworben? Auch noch Tickets erster Klasse. Wir werden auffallen." Lloyd legte einen Arm um Carolyns Schultern. Er schaute sie an als ob er sagen wollte, dass alles gut werden würde. Lloyd war jung, gerade 16 Jahre. Aber er war barmherzig und immer gut auf Carolyn zu sprechen. Umgekehrt war es ebenso und also bedeuteten sie sich gegenseitig viel. "Carolyn." flüsterte er. "Carolyn beruhig dich. Ich finde Vaters Taten auch nicht gut, aber sobald wir in Amerika sind, können wir uns ein neues Leben erkaufen", er kam näher an ihr Ohr ran, sodass ihr Vater sie nicht hören konnte. "Und wir beide, nur wir. Du und ich fangen dann ein neues Leben an, okay?" Sie nickte leicht und lächelte. Lloyd war so unendlich reif und intelligent. Er hat zwar seine Schule abgebrochen doch er war ein Künstler. Ein Künstler im Umgang mit Holz, er konnte wahnsinnig gut schnitzen und tischlern. Einmal hatte er eine Madonna aus einem Stück feinstem Kiefernholz geschnitzt und sie für gut 100 Pfund verkaufen können. Lloyd war ein Profi darin, seinen Kunstwerken das zu verleihen, was Lloyd gerade dachte. War er traurig, hatte auch die Figur ein trauriges Gesicht. War er glücklich, so tanzte etwa ein Holztiger über eine Grassteppe. Ja, Lloyd war ein Künstler. Hoffentlich, dachte Carolyn, würde diese Idee auch wirklich machbar sein...

Vor dem "Modricks Dirty Water" stand eine stilvoll gekleidete Frau. In ihrem weinroten Kostüm und dem Hut in beige sah sie zwar streng, dennoch fabelhaft aus. Sie schrieb etwas auf einen Notizblock und ließ diesen dann in ihrer Ledertasche verschwinden. Auf französisch sagte sie zu sich selber: "Ich 'offe, dass in diesem abartigen Laden ein Telefon ist", und trat ein. An der Tür stehengeblieben schaute sie sich kurz um. Dann ging sie langsamen Schrittes zur Bar und wartete auf den Barkeeper. "Excuse-moi, mais est-ce que vous avez une téléphone ici?", doch der Keeper verstand nicht. ,,Ich 'abe gefragt, ob sie 'ier ein Telefon haben", erklärte sie ein zweites Mal auf Englisch. Dann versank der Keeper wieder in seine grimmige Mimik und wies auf die linke Ecke hinter der Bar. Die junge Frau schob ein paar Münzen in das Telefon und wartete. "Allô?" ertönte es aus dem Hörer. "Marchand ici" sagte sie. "Ah, Chloé Marchand, ma chère. Schön sie wieder zu 'ören. 'aben sie mir etwas zusagen?", fragte die raue Stimme im Telefon. "Oui. Ich bin am 'afen von Southhampton und er ist in der Nähe. Wie es aussieht, ist er nicht alleine 'ier." Die junge Dame, welche eben als Chloé Marchand geoutet wurde, schaute sich ein zweites Mal in der Bar um. Sie erblickte seine Zielperson Edward Mollard und musterte ihn genau. In seinem Hemd steckten anscheinend drei Tickets. "Mollard scheint mit dem Schiff nach Amerika verreisen zu wollen, er hat drei Tickets.", erklärte sie. Die Person im Hörer schrie wütend. "Dieser Idiot. Ich weiss ganz genau, dass er sich diese Tickets niemals leisten konnte. Chloé? Ich will, dass du ihm folgst. Du 'ast genug Geld. Ruf mich an, wenn du etwas Neues weisst." Dann legte der fremde Mann auf und Chloé Marchand drehte sich um. Sie ging entlang der Bar an den Wandtischen vorbei und stolperte absichtlich an dem Wandtisch, an welchen die Familie Mollard saß. Chloé hielt sich an dem Tisch neben ihr fest und stieß ausversehen ein Glas Wasser um. Der Mann, der an dem Tisch saß, bekam alles ab. "Oh, Monsieur. Es tut mir so Leid. Ich bin so ein Tölpel. Ich kann in diesen Schu'en eben nicht gehen. Verzeihung!", erklärte sie gekonnt aufgelöst und den Tränen nah. "Monsieur, kann ich mich irgendwie revanchieren?" Der Mann schüttelte den Kopf und erklärte ihr, dass alles in Ordnung sei. Er war sehr wortkarg. "Monsieur, reisen sie ebenfalls mit dem Schiff?", fragte sie entschuldigend. Der Mann nickte. "Ich 'offe, ich kann mich bei einem Essen revanchieren. Wie ist ihr Name, Monsieur?" Er stellte sich als Edward Mollard vor. Doch ihm schien nicht sehr wohl und er wandte schnell seinem Blick ab. "Wir sehen uns 'offentlich an Bord." Chloé Marchand richtete ihren verrutschten Schuh und verließ das Lokal in Richtung Schiff...

Es ist Zwanzig vor Zwölf. Bald würde der luxuriöse Dampfer der White Star Line Reederei vom Hafen ablegen. Die meisten Passagiere sind nun schon an Bord. Nur noch wenige gehören zu den Passagieren, die noch nicht an Bord gegangen sind. Zwei Besatzungsmitglieder stehen am Fuß einer Brücke zum Schiff und begutachten die Passagierliste. Viele Namen wurden schon abgehakt, diese Passagiere sind schon am Bord. "Schau dort, Adam. Diese zwei Herren fehlen noch", erklärte einer der Beiden und deutete auf zwei Namen. "Giacomo Ceccarelli und Emanuele Ceccarelli. Erste Klasse. Anscheinend Geschwister.", las der Andere vor. Dann traten ihnen zwei gutgelaunte und junge Männer entgegen. Der Offizier betrachtete die beiden Herren und bemerkte, dass diese sehr wohlhabend sein müssen. "Mein Name ist Emanuele Ceccarelli und das ist mein Bruder Giacomo Ceccarelli. Ich nehme an, dass wir Beide die gesuchten Herrschaften sind." Emanuele Ceccarelli war guter Dinge und zeigte deswegen gleich Ausweis und Tickets vor. "Mister Ceccarelli, sie können passieren. Und sie...?", fragte der erste Offizier. "Häh? Achja, mein Ticket. Das habe ich... hier!" Der jüngere Bruder, Giacomo Ceccarelli, kramte sein zerknülltes Ticket hervor und zeigte es den beiden Crewmitgliedern. "Gut, Mister Ceccarelli. Auch sie können passieren. Doch ihr Ticket ist beschädigt. Eigentlich dürften wir sie nicht an Bord lassen." Emanuele blickte vergnügt zu seinem jüngeren Bruder und erklärte, dass Giacomo noch nicht sehr ordentlich im Ungang mit wichtigen Dingen war. Viel eher war Unordnung seine Spezialität. Dann gingen sie langsam die Brücke hoch zum Schiff. Emanuele blieb stehen und genoss den Blick über die großen Menschenmassen. "Giacomo, schau!" Doch Giacomo ging voller Desinteresse weiter. "Giacomo. Interessiert dich unsere alte Heimat nicht? Sag doch noch wenigstens einmal Tschüss. Du wirst Southhampton und England schon bald vermissen.", stichelte Emanuele. Dann blieb Giacomo kurz stehen und drehte sich um. Er betrachtete die großen Massen ebenfalls, allerdings voller Hass. "Ich verbinde diesen Ort nur mit Hass und Tod. Was gäbe es hier, dass ich in den USA vermissen könnte?", sagte Giacomo und ging weiter. Sein älterer Bruder holte ihn auf und sie gingen Schritt in Schritt. "Giacomo. Ich weiss, dass mit unseren Eltern ist nicht leicht. Aber denk doch nur mal, was sie für uns getan haben. All die Millionen Pfund, die wir in Millionen und Abermillionen von Dollar umtauschen. Wir werden ein Leben in Prunk und Luxus führen. Solltest du dafür nicht dankbar sein?" - "Ich glaube kaum, mein lieber Bruder. Geld ist nicht alles und kann auch nicht den Tod unserer geliebten Eltern ersetzen. Man könnte meinen, dass du nur deren Geld geliebt hast." Giacomo lief schneller, sein Blick sank zu Boden. Emanuele betrachtete sein düsteres Gesicht. Es rollte eine Träne über Giacomos Wangen. "Du hast Recht, Giacomo. Wir sollten behutsam sein und uns erstmal ein vernünftiges Leben aufbauen. Aber genau das ist es doch, was Mama und Papa gewollt haben. Oder nicht?", fragte Emanuele. Giacomo nickte traurig und nun traten sie in das Schiff. Es wird nun ablegen...

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